Portrait: Yoga in a Bag
Mittagsentspannung: Yoga und Meditation für innere Ruhe
Manchmal fühlt sich der Alltag wie ein ständiges Rennen an. Man hetzt von einer Aufgabe zur nächsten, von einem Meeting ins nächste und merkt irgendwann, dass der Körper sich eher wie ein ausgetrockneter Schwamm fühlt, der dringend nach einer Erfrischung schreit. Genau in solchen Momenten ist die Mittagspause ein wahrer Segen – vor allem, wenn man sie sinnvoll nutzt. Und so kam es, dass ich kurz vor Weihnachten eine Yoga Nidra Stunde bei Yoga in a Bag besucht habe, um den hektischen Vormittag hinter mir zu lassen und mit einem erfrischten Kopf zurück ins Büro zu gehen.
Ich muss gestehen, dass ich nicht der Typ für schweisstreibende Yogastunden während der Mittagspause bin. Ich habe keinen Bock, verschwitzt und abgehetzt zurück ins Büro zu rennen. Und da kam mir die Idee, es mal mit einer Yoga Nidra Stunde zu versuchen. Dabei handelt es sich um eine geführte Meditation, die den Körper in einen Zustand zwischen Wachsein und Schlaf führt. Es ist eine unglaublich entspannende Praxis, die tief in die Entspannung eintaucht. Genau das Richtige also, wenn man einfach mal abschalten möchte, ohne hinterher den Eindruck zu haben, sich körperlich verausgabt zu haben.
Und so machte ich mich auf den Weg zu Yoga in a Bag, einem Studio, das schon allein durch seinen Namen eine gewisse Geborgenheit ausstrahlt. Als ich das Studio betrat, war ich sofort von der warmen Atmosphäre und dem liebevollen, minimalistischen Design des Raumes begeistert.
“Nach der Stunde fühlte ich mich wie neu geboren. Ich hatte das Gefühl, meine Gedanken und meinen Körper ordentlich durchgepustet zu haben. Allerdings muss ich zugeben, dass eine Yoga Nidra Stunde nicht unbedingt das Richtige für jede Mittagspause ist. Wenn du nach einer Stunde zurück an den Schreibtisch gehst, bist du wirklich sehr gelassen, also genau das Gegenteil von „bereit für die nächsten beruflichen Herausforderungen“.”
Was ich besonders gut fand, war, dass die wunderbare Charlène, die die Stunde leitete, uns nicht einfach direkt in die Meditation warf. Stattdessen begann sie die Stunde mit einer kurzen, aber intensiven Meditation im Sitzen, bei der wir unseren Atem fokussieren und uns ganz auf den Moment einlassen sollten. Dieser Einstieg half mir, den „Alltagsmodus“ zu verlassen und mich mental auf das Kommende vorzubereiten.
Nach der Meditation führte uns Charlène dann durch einige sanfte Dehnungen und Bewegungen, die den Körper auflockerten und vorbereiteten, ohne ihn zu überfordern. Für mich war das perfekt, denn ich hatte den ganzen Vormittag am Schreibtisch gesessen und meine Muskeln freuten sich über diese kleine Auszeit. Es war wie eine Mischung aus sanftem Yoga und einer kleinen Aufwärmübung für das grosse Entspannen, die Yoga Nidra uns bieten sollte.
Nachdem wir unsere Körper ein wenig gedehnt und uns in den Moment eingestimmt hatten, ging es in den „Hauptteil“ der Stunde: Yoga Nidra. Charlène führte uns Schritt für Schritt durch die Praxis, wobei sie unsere Aufmerksamkeit auf verschiedene Körperbereiche lenkte und uns dabei half, alle Anspannungen loszulassen. Es war eine unglaublich tiefgehende Entspannung – fast wie ein Nickerchen ohne Schlafen, in dem Geist und Körper gleichermassen regenerieren konnten.
Während der geführten Meditation wanderten meine Gedanken immer wieder zu meiner To-do-Liste oder zu Dingen, die ich nach der Stunde erledigen wollte. Aber Charlène hatte eine so beruhigende und klare Stimme, dass ich mich immer wieder zurück in den Moment fand. Die Stunde war wirklich wohltuend und ich fühlte mich nach jedem einzelnen Teil der Anleitung ein Stück mehr in meine Mitte zurückgeholt.
Artikel verfasst von Gloria für Hallo Yoga
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